Aaron Gähwiler
verrät im Lehrlings-Domino, wie er mit Druck umgeht.
Mit seiner Drohne nahm Stefan Forster auch Bilder aus dem isländischen Hochland auf und bringt seine Gäste zum Staunen.
Natur- und Drohnenfotograf Stefan Forster zeigt in seinen Fotokursen und Multivisionsshows, wie beeindruckende Bilder entstehen – ohne Tiere zu stören und mit einem Blick für nachhaltiges Reisen.
Mosnang «Hobbyfotografen und Creator, wie man sie heute nennt, gibt es heute viele. Sie fluten die sozialen Netzwerke richtiggehend mit ihren Aufnahmen und haben das Staunen der Betrachter damit massiv abgestumpft», sagt Natur- und Drohnenfotograf Stefan Forster. Ihm ist bewusst: «Wir Fotografen sind nicht unwesentlich Teil des Problems des Übertourismus.» Nichtsdestotrotz bietet Forster Fotokurse und -reisen an. Dabei vertritt er klare ethische Regeln: «Ich fliege nur dort, wo ich niemanden stören kann.» Das Perfide sei, so der Drohnenfotograf, dass gut 50 Prozent aller Dokumentarfilme mit Drohnen entstünden, die Menschen auch begeistern, gleichzeitig jedoch viele Drohnen selbst nicht mögen.
An der Arbeit an Tierfilmen mit Drohnen sieht Forster jedoch klare Vorteile. «Früher wurden Polarbären mit Hubschraubern und grossen Kamerasystemen gefilmt, was die Tiere oft in die Flucht schlug.» Die heutigen leisen Filmdrohnen ermöglichen bis auf wenige Meter, ganz ohne negativen Einfluss, an die Tiere heranzufliegen. So seien Bilder früher um ein Vielfaches umweltschädlicher in puncto CO₂ und Emission gewesen und hätten zudem auch die Tiere gestört, so Stefan Forster.
«Ein Foto sagt so viel wie 1000 Worte und ein Film so viel wie 1000 Bilder», betont Forster. Es sei ihm wichtig, den Gästen seiner Multivisionsshows emotionale und spannende Geschichten zu bieten und sie mit auf eine Reise rund um den Globus zu nehmen, so der Wiler. Mit seiner Show «Die Welt von oben» führte Stefan Forster bereits 47 Mal auf. Den Abschluss macht er am 7. März in der Bibliothek Mosnang. «Ich freue mich, meine Show in einer kleineren Gemeinde wie Mosnang zu beenden», verrät er. «Mit dem Abend möchte die Bibliothek zeigen, dass wir ein Ort für Geschichten, Begegnungen und Kultur sind», sagt Andrea Gmür, Co-Leiterin der Bibliothek. Für das Team sei es ein Herzensprojekt, da sie so Menschen für ein gemeinsames Erlebnis begeistern könnten. «Es freut uns sehr, dass Stefan Forster direkt zusagte», so Gmür.
Seit 17 Jahren unterrichtet Forster nun die Kunst der Fotografie und reist mit seinen Schülerinnen und Schülern rund um den Globus. Dabei treibe ihn sein Perfektionismus stetig an: «Bei jedem Bild oder Film, den ich mache, habe ich das Gefühl, ich hätte dieses oder jenes noch besser machen können.» Dies helfe ihm, um auch bei der fünfzigsten Islandreise mit Teilnehmenden noch zu begeistern, so der Fotograf. Bei seinen Reisen erlebt Forster die Auswirkungen des Klimawandels hautnah. «In der Antarktis regnet es nun mehr, als dass Schnee fällt, und auch die Wüsten werden immer grösser», betont er. Um seinen ökologischen Fussabdruck zu mindern, kombiniert der Naturfotograf seine Reisen. «Es ist ein Tropfen auf den heissen Stein, dennoch spare ich so Tausende von Meilen», sagt er.
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