Sophia Erni
gewann den Thurgauer Malerlehrlingswettbewerb mit Äpfeln.
Thomas Ruppanner ist 52 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder.
Rbm Ruppanner Baumanagement GmbH steht für ein ver-lässliches Baumanagementbüro bei Bauprojekten von klein bis gross. Sie sind Ausführungsspezialisten und setzen ihre Erfahrung in der Umsetzung von Bauprojekten unter den Aspekten Qualität, Termine und Kosten im Auftrag der Bauherrschaft um. Dabei gehen sie möglichst treuhänderisch mit dem Kapital des Auftraggebers um.
Sirnach Thomas Ruppanner, welche Termine stehen heute in Ihrer Agenda?
Heute steht eine Bauherrensitzung im Alterszentrum Sonnenhof in Wil an. Dieses Bauprojekt ist momentan unser Hauptauftrag. Nach der Bauherrensitzung stehen einige Pendenzen zur Erledi-gung und Terminkoordinationen an, sowie auch die Weiterbearbeitung der Entscheide der Bau-herrschaft.
Was bedeutet Führung für Sie und was zeichnet Ihren Führungsstil aus?
Ich versuche, meine Mitarbeitenden familiär und partnerschaftlich zu führen. Wir sind ein kleines Baumanagementbüro mit kurzen Entscheidungswegen. Ich übertrage je nach Fähigkeiten möglichst viele Kompetenzen an meine Mitarbeitenden.
Was ist Ihnen in der Zusammenarbeit mit Ihren Mitarbeitern besonders wichtig?
Verlässlichkeit und Ehrlichkeit sind wichtige Pfeiler der Zusammenarbeit.
Wo fallen Ihnen die besten Ideen ein?
Meistens am Abend, wenn das Tagesgeschäft durch ist und ich etwas Ruhe habe.
Welchen Stellenwert hat Nachhaltigkeit in Ihrer Firma und in Ihrem Privatleben?
Nachhaltigkeit ist beim Bauen ein grosses Thema. So dürfen wir immer mehr Holzbauten ausführen. Unser Firmenfahrzeug ist ein E-Auto. Um die Autokilometer und Arbeitszeit zu optimieren, können meine Mitarbeitenden im Homeoffice arbeiten. Privat haben wir vor einigen Jahren eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher montiert. Die Anschaffung eines E-Auto steht in den nächsten Jahren auf meiner Liste.
Was nervt Sie am meisten?
Termine, die nicht eingehalten werden.
Womit langweilt man Sie am meisten?
Wenn um den heissen Brei geredet wird, Probleme nicht angesprochen und Entscheide nicht gefällt werden.
Was soll man später einmal von Ihnen sagen?
Dass ich ein verlässlicher Partner für die Umsetzung von Bauprojekten war.
Welchen Rat würden Sie Ihrem 18-jährigen Ich mit auf den Weg geben?
Als faire und ehrliche Person kommt man weit.
Wie bekommen Sie Beruf und Privatleben unter einen Hut?
Nur dank der grossen Unterstützung und des Verständnisses meiner Frau und meiner Familie ist es mir überhaupt möglich, die Schwankungen der Arbeitsbelastung in unserem Betrieb abzudecken.
Haben Sie eine Viertagewoche schon einmal in Betracht gezogen? Was spricht dafür oder dagegen?
In Betracht gezogen schon. Wir haben Mitarbeiter, die nur vier Tage arbeiten. Wann die Arbeit geleistet wird, können die Mitarbeitenden selber entscheiden. Die Baustellen laufen aber immer noch fünf bis sechs Tage pro Woche, was zur Folge hat, dass ausnahmsweise auch mal ein Samstagseinsatz in der Bauleitung notwendig wird.
Was tun Sie gegen den Fachkräftemangel?
Das ist ein grosses Problem bei uns und auch auf den Baustellen. Die Handwerksarbeit bekommt aus meiner Sicht zu wenig Wertschätzung und müsste besser entlöhnt werden. Die Folgen davon wären, dass die Baukosten steigen würden. Auch in der Bauleitung ist es nicht einfach. So haben wir Juniorbauleiter eingestellt, die wir selber zu Bauleitern weiterentwickeln und auch ihre Ausbildung finanzieren.
Welche Benefits gibt es bei Ihnen im Betrieb?
Die flexible und eigenverantwortliche Arbeitseinteilung. So kann jeder Mitarbeiter seine Arbeitszeit, natürlich abhängig von den Baustellenterminen, selber einteilen und organisieren. Wann die Arbeit erledigt wird, gebe ich nicht vor.
Welches war die schwierigste Entscheidung, die Sie in Ihrer Karriere treffen mussten, und wie haben Sie sie bewältigt?
Die mutigste, nicht unbedingt die schwierigste Entscheidung war, trotz guter Anstellung den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Bereut habe ich diesen Entscheid bis heute nicht.
Wer soll als nächster Kandidat diese Fragen beantworten und warum wählen Sie diese Person aus?
Ich nominiere Aaron Kammermann von der Elektro Zwick AG mit Hauptsitz in Wil. Die Firma Elektro Zwick AG unterstützt uns tatkräftig mit Ihrem Auftrag für die Elektroinstallationen und verfügt über kompetente Mitarbeiter, die uns bei der anspruchsvollen Umsetzung des Umbaus und der Erweiterung des Alterszentrums Sonnenhof in Wil unterstützen. Der Elektriker ist ein Schlüsselunternehmer in einem solchen Umbau. Er ist fast von Anfang bis zur Übergabe auf der Baustelle involviert.
pd/mib
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