Walter Gysel
stellt den Chor Mundo Unido im WN-Vereins-Domino vor.
Die Planung rund um die Sanierung des Freibads Ghürst wird konkreter.
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts gibt es in Oberuzwil das Freibad Ghürst. Nun soll die renovierungsbedürftige Badi mit einem Projektwettbewerb modernisiert, sicherer und barrierefrei werden.
Oberuzwil Das Oberuzwiler Freibad Ghürst ist in die Jahre gekommen. Der Kern der Anlage stammt noch aus den 70er-Jahren. Hinsichtlich Bädertechnik, Sicherheit, Komfort und Behindertengerechtigkeit ist es stark sanierungsbedürftig. «Das Freibad Ghürst ist für Oberuzwil eine wichtige öffentliche Anlage mit hoher Bedeutung», sagt Gemeindepräsident Andreas Eisenring. So setzte sich eine Projektkommission des Gemeinderats in den vergangenen Monaten intensiv mit der Badi auseinander. «Es liegen uns nun ein detaillierter Massnahmenkatalog und erste Ideen für ein Raumprogramm vor», verrät er. Auf dieser Basis soll das Projekt nun im Rahmen eines Projektwettbewerbs konkret entwickelt werden. «Der Gemeinderat hat sich bewusst für einen Wettbewerb entschieden. Er ermöglicht, architektonische, funktionale und wirtschaftliche Aspekte gleichwertig zu beurteilen», so Eisenring.
Nach der Genehmigung des Budgets im Frühling soll das Wettbewerbsprogramm lanciert werden. «Ziel ist es, die eingereichten Projekte im Spätherbst zu beurteilen und ein Siegerprojekt auszuwählen», so Eisenring. In einer sogenannten «Bestellung» definieren die Projektkommission und der Gemeinderat den möglichen Umfang der künftigen Badi Ghürst. «Sie bildet die Grundlage für den Wettbewerb», sagt der Gemeindepräsident. Die Bevölkerung ist an einem Informations- und Austauschanlass am Samstag, 28. Februar, eingeladen, sich dies genauer anzuschauen.
«Über die einzelnen Projektbestandteile wird die Bevölkerung schrittweise im Rahmen der jeweiligen Budget- oder Kreditgenehmigung entscheiden können», betont Eisenring. Dieses Vorgehen erlaube es, das Projekt sorgfältig und transparent zu entwickeln. «In jeder Phase können Erkenntnisse gewonnen, Kosten präzisiert und politische Entscheide getroffen werden», betont er. Geplant ist, dass an der Bürgerversammlung 2027 über einen Projektkredit abgestimmt wird und im Frühling 2028 im Rahmen einer Volksabstimmung über das definitive Projekt befunden wird. Damit die Badi bis zum möglichen Baustart im Herbst 2028 weiter betrieben werden kann, ist im Investitionsbudget 2026 ein Überbrückungskredit vorgesehen, sagt Eisenring. «Ziel ist es, am Schluss ein breit abgestütztes, realisierbares Projekt zu haben», betont der Gemeindepräsident.
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