Ramon Gschwend
fährt in einer 16-tägigen Rallye bis ans Nordkap+.
«Der Renault Zoë steht noch bis Juni 2026 auf dem Parkplatz beim Gemeindehaus», sagt Gemeindepräsident Alexander Bommeli.
Ein weisser Renault Zoë als Symbol für nachhaltige Mobilität: Seit 2020 steht beim Gemeindehaus in Oberbüren ein Sponti-Car zur Verfügung. Nun zieht der Gemeinderat die Reissleine – zu wenig Buchungen, zu hohe Kosten.
Oberbüren «Mit der Anschaffung eines E-Autos wollte die Gemeinde die Elektromobilität fördern», sagt Gemeindepräsident Alexander Bommeli. Im Rahmen der Umsetzung des Energiekonzepts schaffte der Gemeinderat deshalb Mitte 2020 ein Sponti-Car an. Wie die Nachbargemeinden Mosnang und Kirchberg schloss auch Oberbüren einen Vertrag mit der Sponti-Car GmbH aus Altendorf ab. «Mit dem Sponti-Car-Angebot wollte man ein Auto für Personen zur Verfügung stellen, die kein eigenes Fahrzeug besitzen», ergänzt Bommeli. Eine spürbare Nachfrage sei bislang jedoch nicht erkennbar, betont er. Die Nutzung des Renault Zoë nahm über die fünf Jahre stetig ab. «Lagen die Buchungszahlen im Jahr 2022 noch bei 205, sind sie im letzten Jahr auf 140 gesunken, und aktuell liegen sie bei 57 Buchungen im ersten halben Jahr», weiss der Gemeindepräsident. Doch woran könnte das liegen?
«Die bestehende Infrastruktur – insbesondere die des öffentlichen Nahverkehrs sowie der hohe Anteil an privaten Fahrzeugen – gewährleistet bereits eine ausreichende Mobilitätsversorgung für die Be-völkerung», so Alexander Bommeli. Der Entscheid, den Vertrag per Ende Juni 2026 aufzulösen und damit die jährlichen Kosten von rund 13’000 Franken einzusparen, sei aufgrund der Sachlage eindeutig. «Die Zielgruppe des Carsharing-Angebots ist begrenzt. Es richtet sich in erster Linie an Personen ohne eigenes Fahrzeug oder mit kurzfristigem Mobilitätsbedarf. In Oberbüren ist jedoch ein Grossteil der Haushalte motorisiert», sagt der Gemeindepräsident. Hinzu komme, dass der öffentliche Nahverkehr eine etablierte Alternative sei, sich fortzubewegen. Auf die Frage, ob die sinkenden Zahlen mit mangelnder Information zusammenhängen könnten, verneint Bommeli: «Aus der Sicht des Gemeinderates wurde laufend und ausreichend über das Sponti-Car informiert.»
Die Gemeinde Oberbüren werde auch weiterhin die nachhaltige Mobilität vorantreiben, versichert Alexander Bommeli: «Die Elektromobilität ist mittlerweile breiter etabliert und wird zunehmend durch den freien Markt sowie durch gezielte Infrastrukturmassnahmen gefördert. Weiterhin werden wir den Ausbau von Ladestationen gezielt fördern.» Zudem prüfe der Gemeinderat laufend die Fördermassnahmen im Zusammenhang mit dem Energiekonzept. Neben der Förderung von Ladestationen, so der Gemeindepräsident, setzte sich Oberbüren auch für die bereits bestehenden Alternativen wie ein attraktives ÖV-Angebot oder gut ausgebaute Velowege ein.
dot
Die neuen Hofwelten im historischen..
Vor zwei Jahren schaffte er mit dem..
Christian Vogel und seine..
Guido Böhler bestreitet sein Leben..
Auch wenn die Trinkwasserversorgung..
Sende uns ein Bild oder Video! Bild hochladen
Wir verwenden Cookies zur Unterstützung der Benutzerfreundlichkeit. Mit der Nutzung dieser Seite erklären Sie sich einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Datenschutzerklärung
Lade Fotos..