Sophia Erni
gewann den Thurgauer Malerlehrlingswettbewerb mit Äpfeln.
Nach einiger Zeit des Stillstandes schreitet die Wiler Ortsplanungsrevision voran: Das Stadtentwicklungskonzept soll noch Ende dieses Jahres verabschiedet werden.
Wil Das neue Planungs- und Baugesetz des Kantons St.Gallen verlangt, dass die Stadt Wil bis 2027 eine überarbeitete kommunale Richt- und Nutzungsplanung vorlegen muss. Nachdem das Projekt nach der Aufhebung des Zonenplans der Stadt Wil durch den Kanton 2019 jahrelang stagniert hatte, zeichnen sich nun greifbare Fortschritte ab. Vergangenen Montagvormittag informierten die Verantwortlichen über den aktuellen Stand der Ortsplanungsrevision und über die nächsten Schritte.
Bisher konnten sich Vertreterinnen und Vertreter aus Quartieren, Vereinen, Gewerbe, Immobilienbranche, Politik und Verwaltung an zwei Strategiekonferenzen im August 2024 und vergangenen März aktiv an der Ortsplanung beteiligen. Der externe Verfahrensleiter, Marcel Muri, präsentierte, was daraus entstanden war: Als Grundlage für die weitere Planung wurden Zielbilder für 13 Quartiere sowie je eines zu den Themen Freiraum, Wohnen und Parkierung erarbeitet. Sie zeigen, wie sich Wil künftig entwickeln soll – zum Beispiel mit einem wirtschaftlich gestärkten Bahnhofquartier (siehe Bild oben). «Im Bereich des Bahnhofs hat Wil ein enormes Potenzial im Dienstleistungsbereich», betonte Muri. «Auf den Zielbildern sieht man, was möglich ist.»
Diese Möglichkeiten werden an der dritten und letzten Strategiekonferenz am 27. Juni mit Vertretern aus der Politik, Wirtschaft und Verwaltung diskutiert. Darauf aufbauend finalisiert der Stadtrat das neue Stadtentwicklungskonzept sowie den Entwurf des kommunalen Richtplans Siedlung und Land. Im September und Oktober können die Wilerinnen und Wiler ihre Bedürfnisse in Form einer E-Mitwirkung einbringen. Noch vor den Sommerferien erhalten ausserdem an speziellen Anlässen auch Kinder und Jugendliche die Gelegenheit, die Stadt Wil mitzugestalten. Basierend auf den gesammelten Rückmeldungen werden das Stadtentwicklungskonzept und der Richtplan fertiggestellt. «Wir wollen das Tempo hoch halten», betonte der Vorsteher des Departements Bau, Umwelt und Verkehr, Manuel Nick. So soll das Stadtentwicklungskonzept dem Stadtrat bereits Ende des Jahres zur Genehmigung vorgelegt werden. Der Richtplan werde voraussichtlich im Frühling 2026 im Stadtparlament beraten und verabschiedet. Um etwas Zeit wettzumachen, startete die Vorprüfung durch den Kanton allerdings bereits im Januar 2025, wie die Verantwortlichen informierten. Denn dafür reiche es aus, wenn der Stadtrat den Plan verabschiedet habe.
Linda Bachmann
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