Sophia Erni
gewann den Thurgauer Malerlehrlingswettbewerb mit Äpfeln.
Aaron Gähwiler kommt aus Kirchberg und verbringt gern Zeit im Turnverein. z.V.g.
In der Rubrik Lehrlings-Domino stehen Lernende aus dem Einzugsgebiet der «Wiler Nachrichten» im Fokus. Die Fragen der Redaktion hat diese Woche Aaron Gähwiler (18), Lernender im dritten Lehrjahr im Sonnegrund in Kirchberg, beantwortet.
Kirchberg Aaron Gähwiler, wie sieht dein Ausbildungsweg aus?
Ich habe im August 2023 meine Lehre als Fachmann Gesundheit (FaGe) im Sonnegrund gestartet. Dieses Jahr im Juli werde ich meine Lehre abschliessen.
Wie bist du auf diesen Beruf gekommen?
Mit Menschen zu arbeiten, war schon immer mein Wunsch. Ich habe viel mit meiner Grossmutter unternommen, und es hat mir grosse Freude bereitet, ihr zu helfen und Zeit mit ihr zu verbringen. Nach dem Schnuppern als FaGe war für mich klar, dass ich diese Lehre absolvieren möchte.
Was gefällt dir an deinem jetzigen Lehrbetrieb besonders?
Die Durchmischung auf unseren Stationen mag ich. Menschen mit unterschiedlichen Erkrankungen und Lebensgeschichten zusammen zu begleiten, finde ich sehr spannend und es bereitet mir viel Freude.
Wie geht es nach deiner Ausbildung weiter? Wie sehen deine beruflichen Ziele aus?
Mein Ziel ist es die Ausbildung gut abzuschliessen. Anschliessend werde ich dann im September im Kantonspital St.Gallen die verkürzte Ausbildung zum Dipl. Pflegefachmann HF beginnen. Nach der Höheren Fachschule (HF) möchte ich mich voraussichtlich in der Notfallpflege oder in der Onkologie spezialisieren. Welche Richtung es genau wird, weiss ich jetzt noch nicht.
Nun verdienst du dein eigenes Geld. Wie teilst du dir das Einkommen ein?
Ich überweise monatlich einen festen Betrag auf zwei Sparkonten den Rest benutze ich für meine Freizeit.
Was hat sich in deinem Alltag verändert, seit du deine Ausbildung begonnen hast?
Seit meiner Ausbildung haben sich mein Sozialleben und meine Hobbys verändert, da Schicht und Wochenenddienste sowie unregelmässige Arbeitszeiten meinen Alltag ausmachen. Das macht es dann zum teil schwer meinen Hobbys nachzugehen oder etwas mit Freunden und Familie zu unternehmen.
Wo siehst du dich mit 30?
Wie ich mit 30 sein werde, darüber habe ich noch keine genaue Vorstellung. Ich möchte sicher bis dahin mein Leben geniessen und offen für neues bleiben.
Wie gehst du mit Druck um?
Ich gehe regelmässig in den Turnverein und ins Fitnessstudio, was mir einen guten Ausgleich zum Berufs- und Schulalltag bietet. Auch die Zeit mit Freunden und meiner Familie hilft mir, einen guten Ausgleich zu schaffen.
Wie bringst du Schule und Beruf unter einen Hut?
Mir gelingt es gut, Schule und Beruf miteinander zu kombinieren, indem ich im Unterricht aufpasse und mich regelmässig mit Freunden austausche, die dieselbe Ausbildung absolvieren.
Was ist deine grösste Zukunftssorge?
Dass es in Zukunft mehr pflegebedürftige Menschen geben wird als Pflegepersonal und die Pflege trotz ihrer zentralen Bedeutung noch immer nicht die Anerkennung erhält, die sie verdient. Dadurch wird für mich deutlich, dass sich etwas ändern muss, damit die Pflege langfristig gestärkt wird.
Was machst du als Ausgleich zu deinem Berufsleben?
Meinen Ausgleich finde ich im Turnverein und im Fitnessstudio. Zusätzlich geniesse ich die Zeit mit Freunden und meiner Familie, die mir hilft, den Kopf freizubekommen.
Wer ist dein grösstes Vorbild?
Meine Familie und Freunde.
Welches Land möchtest du auf jeden Fall mal kennenlernen?
Am liebsten alle Länder aber vor allem Länder die am Meer sind wie Australien oder Hawaii.
Welche Firma soll den nächsten Kandidaten nominieren?
Ich nominiere gerne die Psychiatrie St.Gallen, Standort Wil.
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